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Namenserklärungen

Stockfoto eines Formulars

Antragsformular, © picture-alliance/ ZB

Artikel

Der Name eines deutschen Staatsangehörigen richtet sich nach deutschem Recht. Namenserklärungen können für Kinder und Erwachsene infrage kommen.

Kinder

Bei miteinander verheirateten Eltern, die einen gemeinsamen Ehenamen führen, erhält das Kind automatisch den Ehenamen seiner Eltern als Geburtsnamen. Haben die Eltern keinen Ehenamen gewählt, müssen Sie zur Bestimmung des Geburtsnamens eine Namenserklärung abgeben. Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, ist bei gemeinsamer Sorge ebenfalls eine Namenserklärung nach deutschem Recht abzugeben.

Die Namenserklärung kann bei gleichzeitiger Beantragung einer deutschen Geburtsurkunde oder als reine Namenserklärung abgegeben werden. Es müssen jeweils beide Sorgeberechtigte unterschreiben. Für die Unterschriftsbeglaubigung bei der Botschaft wird eine Gebühr i.H.v. 25 EUR erhoben. Weitere Gebühren werden beim Standesamt in Deutschland berechnet. Bitte beachten Sie, dass die Erklärung erst mit Zugang beim zuständigen Standesamt in Deutschland wirksam wird.

Bitte beachten Sie auch, dass die Namensführung vor einer Passbeantragung geklärt werden muss.

Eheschließung oder Scheidung

Namenserklärungen nach deutschem Recht sind auch notwendig, falls in Zusammenhang mit einer Eheschließung ein gemeinsamer Ehename beschlossen oder aber nach einer Scheidung bzw. bei Versterben des Ehegatten der Ehename abgelegt werden soll.

Die Namenserklärung kann bei gleichzeitiger Beantragung einer deutschen Eheurkunde oder als reine Namenserklärung abgegeben werden. Für die Unterschriftsbeglaubigung(en) bei der Botschaft wird eine Gebühr i.H.v. 25 EUR erhoben. Weitere Gebühren werden beim Standesamt in Deutschland berechnet. Bitte beachten Sie, dass die Erklärung erst mit Zugang beim zuständigen Standesamt in Deutschland wirksam wird.

Bitte beachten Sie auch, dass die Namensführung vor einer Passbeantragung geklärt werden muss.

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