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Eröffnung der Ausstellung von Gemälden des deutschen Malers Hermann Buß „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“

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Am 10. September 2019 wurde im Nationalen Zentrum für zeitgenössische Künste in Minsk die Ausstellung von Gemälden des deutschen Malers Hermann Buß „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“ eröffnet, die mit Unterstützung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers organisiert wurde.

Eröffnung der Ausstellung von Gemälden des deutschen Malers Hermann Buß „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“
Eröffnung der Ausstellung von Gemälden des deutschen Malers Hermann Buß „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“© Deutsche Botschaft Minsk
Ausstellung von Gemälden des deutschen Malers Hermann Buß „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“
Ausstellung von Gemälden des deutschen Malers Hermann Buß „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“© Deutsche Botschaft Minsk
Ausstellung von Gemälden des deutschen Malers Hermann Buß „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“
Ausstellung von Gemälden des deutschen Malers Hermann Buß „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“© Deutsche Botschaft Minsk

Zahlreiche Gäste wurden von der stellv. Direktorin des Zentrums, Olessja Inosemzewa, begrüßt. Außer dem Autor der Werke hielten ein Grußwort: Botschafter Manfred Huterer, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers Ralf Meister, Kunstwissenschaftlerin Larisa Finkelstein, Direktor des Zentrums Sergej Krischtapowitsch, Vorsitzender des Malerverbands von Belarus Grigori Sitniza.

In seiner Rede würdigte Botschafter Manfred Huterer das Engagement der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, die seit fast drei Jahrzehnten Kinder aus dem Gebiet Gomel zur Erholung von den Spätfolgen der Reaktorkatastrophe nach Niedersachsen einlädt und mit den Ärzten in und um Gomel eng zusammenarbeitet: „Wenn man das über so viele Jahre hinweg betreibt, dann entsteht daraus eine besonders intensive und persönliche Beziehung zu Belarus und seinen Menschen. Dieser besondere, persönliche Blick auf Belarus kommt nun auch in einer  Ausstellung der wunderbaren Bilder des deutschen Malers Hermann Buß zum Ausdruck. Seine Besuche in der 30 km Sperrzone, in der Polessje-Region um den Reaktor von Tschernobyl herum, reflektieren die 35 Bilder dieser Ausstellung. Die überaus ausdrucksvollen Bilder geben der Katastrophe ein Gesicht. Sie erzählen von Zerfall und Zerstörung und der Erhabenheit und Schönheit einer verwundeten Landschaft, wie es Bischof Meister in seinem Vorwort zum Ausstellungkatalog so schön formuliert hat…

Die Tatsache, dass uns die Menschen in Belarus die Hand zur Versöhnung gereicht haben nach all den Schrecken, die in deutschem Namen hier verübt worden sind, sollte uns Ansporn sein, uns noch mehr auf dieses Land einzulassen und seine ganz eigene und spezifische Geschichte und Identität zu begreifen. Deswegen brauchen wir so viel persönliche Begegnung und Austausch wie möglich, um das Interesse aneinander zu nähren und Brücken zu bauen. Die Ausstellung, die wir heute Abend eröffnen, ist ein wichtiger Beitrag dazu“.

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