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Minsk

21.08.2019 - Artikel

Datum, Uhrzeit, Ort

Veranstaltung

24.9. Dienstag, 19.00 Uhr

Staatliche Philharmonie

Großer Saal

Pr. Nesawissimosti 50

Minsk

Konzert „…Denn Liebe ist stark wie der Tod“

Das alttestamentarische Buch der Psalmen, das Buch Kohelet (Ecclesiastes), die Klagelieder Jeremias und das Buch „Das Lied der Lieder“ („Das Hohelied Salomos“) sind geprägt von der Liebe in all ihren allegorischen und mystischen Erscheinungen. Auch auf die großen Komponisten des Barock - Andreas Hammerschmidt, Heinrich Schütz, Dieterich Buxtehude, Johann Christoph Bach – übten sie eine besondere Anziehungskraft aus.

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-© Deutsche Botschaft Minsk

Einige poetische und musikalische Meisterwerke erklingen am 24. September im Rahmen des Konzerts, das die Deutschen Wochen 2019 eröffnet. Neben dem Ensemble „Kammersolisten Minsk“, den Solisten der belarussischen Staatsoper und dem Konzertchor des Minsker Staatlichen Musikkollegs treten an diesem Abend Musiker aus Köln, Warschau und Sankt-Petersburg auf.

Eintrittskarten: an der Kasse der Philharmonie und im Internet

Veranstalter: Kammersolisten Minsk, Belarussische Staatliche Philharmonie

26.9. Donnerstag, ab 16.00 Uhr

Nationalbibliothek Belarus

Pr. Nesawissimosti 116

Minsk

Europäischer Tag der Sprachen:

Speakdating

Der Europäische Tag der Sprachen wurde vom Europarat, auf Initiative der EU hin im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprachen 2001 ins Leben gerufen. Er will darauf aufmerksam machen, wie wichtig das Lernen von Fremdsprachen ist, nicht nur in der Schule, sondern das ganze Leben lang.

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-© Deutsche Botschaft Minsk

Aus diesem Grund möchten wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern vor Ort in diesem Jahr zum ersten Mal den Europäischen Tag der Sprachen feiern. Die Veranstaltung möchte außerdem auf die Bedeutung aller Sprachen hinweisen, mit denen wir uns in Europa verständigen. Es gibt über 200 europäische Sprachen sowie viele andere, die in Europa von Bürgern anderer Kontinente benutzt werden. Dies ist ein wichtiges Kulturerbe, ein Zeugnis unserer Identität.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm. Beim Speakdating können Sie Ihre Sprachkenntnisse in mehreren europäischen Sprachen in wenigen Minuten verbessern und außerdem nette Muttersprachler kennenlernen. Für Liebhaber von Comics und Graphic Novels haben wir ein Regal mit den besten Publikationen der letzten Jahre zusammengestellt.

Den Europäischen Tag der Sprachen veranstalten wir gemeinsam mit dem neugegründeten Netzwerk aller EU-Kulturinstitute und Botschaften in Belarus (EUNIC).

Eintritt frei

Veranstalter: Goethe-Institut Belarus

28.9. Samstag, 19.00 Uhr

Kulturpalastpalast der Gewerkschaften

Pr. Nesawissimosti 25

Minsk

Theaterfestival  TeArt

„Die Odyssee. Eine Irrfahrt nach Homer“

Regie Antú Romero Nunes

Thalia Hamburg

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-© Thalia Hamburg

Die Geschichte des unzuverlässigen Geschichtenerzählers Odysseus, gesehen und nacherzählt durch seine beiden Söhne. Telemachos hat seinen Vater nie gesehen. Er kennt Erzählungen über den einfallsreichen Odysseus, aber ob der große Kriegsheld noch lebt, weiß er nicht. Telegonos ist ebenfalls ein Sohn des Odysseus von einer anderen Mutter, der schwarzen Zauberin Kirke. Nun erwarten die beiden gemeinsam die Rückkehr des wandlungsreichen Mannes, den es so oft vom Wege abtrieb, seit er Troja zerstörte.

Eintrittskarten: http://teart.by/ru/

Veranstalter: Goethe-Institut Belarus

1.-23.10.

10.00-18.00 Uhr

Kunstpalast

Galerie „Art Belarus“

Ul. Koslowa 3

Minsk

Architekturausstellung „Die Stadt von Morgen“

Vom Pionierlager über Künstlerhäuser bis hin zum Hochzeitspalast: Das Leben und Erbe der sowjetischen Stadtplanung und -architektur prägen die urbane Landschaft in der ehemaligen UdSSR bis heute. Ihre Ursprünge findet diese Baukultur in den Avantgarden der Zwischenkriegszeit – besonders bei Bauhaus und Unovis. Eine Wanderausstellung des Goethe-Instituts widmet sich jetzt dem Sowjetmodernismus und seiner Zukunft als Kulturerbe der Moderne.

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-© Goethe-Institut Belarus

Zu Ausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen, Filmabenden und Performances vorbereitet. Aktuelle Informationen finden Sie unter www.goethe.de/minsk


Eintritt: 3 - 6 Rubel


Veranstalter: Goethe-Institut Belarus

2.10. Mittwoch, 19.30 Uhr

BGU

Fakultät für Internationale Beziehungen

Raum 1201

Ul. Leningradskaja 20

Minsk


„Shorts at Moonlight“ – das Mainzer Kurzfilmfestival zu Gast in Minsk 

Seit 2010 zeigt der Freundschaftskreis Mainz-Minsk im Rahmen der Deutschen Wochen Kurzfilme des deutschen Festivals „Shorts at Moonlight“. Aus über 100 gesichteten Kurzfilmen wird in Minsk an zwei Abenden eine Auswahl besonderer Kurzfilme präsentiert.

Der Freundschaftskreis Mainz-Minsk entstand 1995 und ist seitdem in Belarus mit verschiedenen Veranstaltungen aktiv.

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-© Short at Moonlight

Auf Deutsch

Eintritt frei

Veranstalter: Deutsche Botschaft Minsk, Freundschaftskreis Mainz-Minsk e.V., Institut für Deutschlandstudien (IfD)

3.10. Donnerstag, 17.30 Uhr

BGU

Fakultät für Physik

Raum 220

Ul. Bobrujskaja 5

Minsk


„Shorts at Moonlight“ – das Mainzer Kurzfilmfestival zu Gast in Minsk 

Seit 2010 zeigt der Freundschaftskreis Mainz-Minsk im Rahmen der Deutschen Wochen Kurzfilme des deutschen Festivals „Shorts at Moonlight“. Aus über 100 gesichteten Kurzfilmen wird in Minsk an zwei Abenden eine Auswahl besonderer Kurzfilme präsentiert.

Der Freundschaftskreis Mainz-Minsk entstand 1995 und ist seitdem in Belarus mit verschiedenen Veranstaltungen aktiv.

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-© Short at Moonlight

Auf Deutsch

Eintritt frei

Veranstalter: Deutsche Botschaft Minsk, Freundschaftskreis Mainz-Minsk e.V., Institut für Deutschlandstudien (IfD)       

4.10. Freitag, 19.00 Uhr

Goethe-Institut Belarus

Ul. Very Chorushej 25/3

Minsk

Lesung Theresia Enzensberger „Blaupause“

Die Autorin Theresia Enzensberger liest aus ihrem Buch „Blaupause“ - eine kritische Einfühlung in die Wirklichkeit des Weimarer Bauhauses aus der Perspektive einer jungen Studentin Luise Schilling. Zwischen Technik und Kunst, Kommunismus und Avantgarde, Populismus und Jugendbewegung lernt Luise gesellschaftliche Utopien kennen, die uns bis heute prägen.

Auf Deutsch mit belarussischer Übersetzung

Eintritt frei

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-© Goethe-Institut Belarus

Veranstalter: Goethe-Institut Belarus

8.-9.10., 19.00 Uhr

Kultzentrum Korpus

Pr. Mascherowa 9, Korpus 8

Minsk

Deutsche Kurzfilmabende „SHORT EXPORT 2019“

Im 14. Jahr seines Bestehens geht das Programm SHORT EXPORT wieder mit wunderbar frischen Kurzfilmen auf Reisen. Die Kooperation zwischen der AG Kurzfilm, German Films, dem Goethe-Institut Lyon, der KurzFilmAgentur Hamburg und dem internationalen Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand hat ein weiteres Mal ein erstklassiges Kurzfilmprogramm aus Deutschland hervorgebracht. SHORT EXPORT 2019 präsentiert sieben ausgewählte Kurzfilme, welche die künstlerisch-ästhetische und inhaltliche Vielfalt des Kurzfilmschaffens in Deutschland widerspiegeln.

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-© SHORT EXPORT

Die Filme der diesjährigen Edition erzählen von unerwarteten Begegnungen und ihren Folgen, vom Suchen und Finden. Gute Unterhaltung ist garantiert. Die Vorstellungen am 8. und am 9. Oktober im Kulturzentrum Korpus werden von belarussischen Filmkritikerinnen eingeführt.

Auf Deutsch mit russischen Untertiteln

Eintritt frei

Veranstalter: Goethe-Institut Belarus

11.10.2019 Freitag

11.00-14.00 Uhr 

IBB „Johannes Rau“

Pr. Gasety Prawda 11

Minsk

Runder Tisch „Recht auf Bildung für Strafgefangene“ (anlässlich des Internationalen Tages der Bildung im Gefängnis)

Fachleute und Vertreter des Strafvollzugs-, Bildungssystems, des Sozialschutzes und NROs diskutieren über Aktualität und Zugang zur Allgemein- und Weiterbildung in Strafvollzugsanstalten, Zukunftsperspektiven sowie Möglichkeiten für die Zusammenarbeit in diesem Bereich.

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-© Deutsche Botschaft Minsk

Im Rahmen des Projekts „Aktiv für Bildung im Gefängnis 2.0.“ mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Eintritt auf Einladung

Ansprechperson – Marina Malinina

Tel.: +375 17 207 98 35

info@dvv-international.by

Veranstalter: Vertretung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (Bundesrepublik Deutschland) in der Republik Belarus, NGO „Soziale Projekte“

12.10. Samstag, 16.00 Uhr

Belarussisches Dramatheater

Ul. Kropotkina 44

Minsk

PASCH-Theaterfest „Digitale Realität“

 

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-© Goethe-Institut Belarus

Bereits zum 5. Mal bringen Schüler*innen im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) zu den Deutschen Wochen deutschsprachiges Theater auf die Bühne. In diesem Jahr stehen drei Theaterstücke zum Thema „Digitale Realität“ auf dem Programm: Die Orshaer Theatergruppe nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Zeitreise, in der sich durch die Digitalisierung vor allem die Zeit selber wandelt. Die Theatergruppe aus Molodetschno hingegen erschafft eine Realität auf der Bühne, in der die Technik abhandengekommen ist. Die Minsker Gruppe setzt sich in ihrem Stück mit der Grenze zwischen dem Selbst und der Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken auseinander. Alle Theaterstücke sind unter der Regie von Theaterpädagoginnen aus Deutschland gemeinsam mit Schüler*innen entwickelt worden und feiern beim PASCH-Theaterfest Premiere.

Auf Deutsch

Eintritt frei

Veranstalter: Goethe-Institut Belarus

13.-15.10.

Belarussische Nationale Technische Universität

Pr. Nesawissimosti 65

Minsk

„Deutschland entdecken“ kompakt

Etwa 70 Studierende verschiedener belarussischer Hochschulen verbringen mit DAAD-Lektoren und anderen deutschen Referenten zwei Tage an der Belarussischen Nationalen Technischen Universität und können an vielen verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen. Das Spektrum reicht dabei von Landeskunde bis hin zu Kultur, Wirtschaft  und Sprache. Zusätzlich wird ein kulturelles Rahmenprogramm geboten, das als Highlight ein Konzert der deutschen Band „Solche“ aus Chemnitz beinhaltet.

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-© DAAD

Auf Anmeldung

Veranstalter: Belarussische Nationale Technische Universität, DAAD-Informationszentrum Minsk, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

14.10. Montag, 19.00 Uhr

Belarussische Nationale Technische Universität

Geb. 11a, Aula

Pr. Nesawissimosti 65

Minsk

Konzert „Solche“

Die Band „Solche“ aus dem sächsischen Chemnitz tritt mit ihren akustischen Instrumenten den Beweis an, dass sich komplexe Texte und tanzbarer Rock nicht zwangsläufig ausschließen.

Nach vier Alben, drei Büchern und über 500 Konzerten in Russland, Rumänien, Tschechien, Deutschland und der Schweiz hat sich gezeigt, dass der Philofolk für Band und Publikum nichts von seinem Potenzial verloren hat, zusammen einen schönen Abend zu verleben.

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-© Deutsche Botschaft Minsk

„Solche“ sind:

Mario Krohn: Cajon

Michael Focken: Bass

Holm Krieger: Gitarre, Gesang

 

Eintritt frei

Veranstalter: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

17.-18.10. 10.00 Uhr

Goethe-Institut Belarus

Ul. Very Chorushej 25/3

Minsk

Schreibwerkstatt „Weltenschreiber“

Im Projekt „Weltenschreiber“ sollen Jugendliche ihre Fähigkeiten im Literarischen Schreiben stärken. Der Schriftsteller Matthias Nawrat (Berlin) und die ausgebildete Deutschlehrerin Marina Lasko (Minsk) unterstützen sie dabei. Im Rahmen von insgesamt drei Werkstätten sollen Geschichten, Gedichte, Songtexte, Glossen, Tiraden oder andere Textformen in deutscher Sprache entstehen und am Ende im Rahmen des internationalen Weltenschreiber-Festivals in Stuttgart präsentiert werden. Die erste Werkstatt findet im Rahmen der Deutschen Wochen statt.

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-© Goethe-Institut Belarus

Die Bewerbung um die Teilnahme ist bis zum 20. September hier möglich: www.goethe.de/minsk/

Veranstalter: Goethe-Institut Belarus

19.10. Samstag,

ab 11.00 Uhr

Goethe-Institut Belarus

Veranstaltungsraum, 4. Etage

 Ul. Very Chorushej 25/3

Minsk

25 Jahre Goethe-Institut: Tag und Nacht der offenen Tür

Nun wird gefeiert. Und alle sind herzlich eingeladen. Das Goethe-Institut feiert 25 Jahre und öffnet sein Haus für Jung und Alt. Das Programm ist bunt und interaktiv und birgt so manche Überraschung. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Herzlich willkommen.


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-© Goethe-Institut Belarus

 

Veranstalter: Goethe-Institut Belarus

19.10. Samstag, 19.00 Uhr

Goethe-Institut Belarus

Bibliothek

4 Etage

Ul. Very Chorushej 25/3

Minsk

Lesung mit Matthias Nawrat „Die vielen Tode unseres Opas Jurek

Viele Tode musste Opa Jurek in seinem Leben sterben: im besetzten Warschau, nachts auf der Straße, wo er in der Sperrstunde zwei deutschen Soldaten in die Arme läuft. In der „weltberühmten Ortschaft“ Oświęcim, in der er als Zwangsarbeiter den Todeshunger kennenlernt… Matthias Nawrats herzzerreißend traurige, schaurig-komische Familiengeschichte verbindet Alltag und Politik, Straßenwitz und Kriegserfahrung, Autobiographisches und Fiktion…

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-© Sebastian Hänel

Matthias Nawrat, 1979 im polnischen Opole geboren, siedelte als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Bamberg um. Für seinen Debütroman „Wir zwei allein“ (2012) und seine folgenden Werke „Unternehmer“ und „Die vielen Tode unseres Opas Jurek“ erhielt er zahlreiche Literaturpreise, u.a. den Chamisso-Förderpreis oder die Döblin-Medaille.

Auf Deutsch mit belarussischer Übersetzung

Eintritt frei

Veranstalter: Goethe-Institut Belarus

23.10. Mittwoch

17.30 Uhr

Puschkin-Bibliothek

Fremdsprachenabteilung

3 Etage

Ul. Gikalo 4

Minsk

Deutscher Filmabend

Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls zeigt die Deutsche Botschaft in Zusammenarbeit mit der Puschkin-Bibliothek und dem Club „Deutsch in Minsk“ den deutschen Spielfilm „Good Bye, Lenin!“ (2003, 120 Minuten, 12+).

Auf Deutsch mit russischen Untertiteln

Eintritt frei

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-© Sony Pictures Entertainment Inc.

Veranstalter: Deutsche Botschaft Minsk, Puschkin-Bibliothek

26.10. Samstag, 19.00 Uhr

Club „Brugge“

Pr. Partisanskij 6A

Minsk

Belarussisch-deutscher Konzertabend mit der Band „Solche“

Die Band „Solche“ aus dem sächsischen Chemnitz tritt mit ihren akustischen Instrumenten den Beweis an, dass sich komplexe Texte und tanzbarer Rock nicht zwangsläufig ausschließen.

Nach vier Alben, drei Büchern und über 500 Konzerten in Russland, Rumänien, Tschechien, Deutschland und der Schweiz hat sich gezeigt, dass der Philofolk für Band und Publikum nichts von seinem Potenzial verloren hat, zusammen einen schönen Abend zu verleben.

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-© DAAD

„Solche“ sind:

Mario Krohn: Cajon

Michael Focken: Bass

Holm Krieger: Gitarre, Gesang

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-© DAAD

An diesem Abend tritt die Band „Solche“ gemeinsam mit der belarussischen Rockband „Wersija“ aus Nowopolozk auf.

Eintritt frei

Kostenlose Registrierung auf der Website www.brugge.by

Veranstalter: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

29.10. Dienstag

18.00 Uhr

Minsker Staatliche Linguistische Universität

Ul. Sakharova 21

Raum B 202


Science Lecture

„Handeln in interkulturellen Kontexten. Für eine Typologie der Interkulturalitätsforschung“

Prof. Dr. Dorothee Röseberg (Berlin/Halle)

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-© DAAD

Die erste DAAD-Science-Lecture in Belarus richtet sich sowohl an einschlägige Wissenschaftler und Studenten als auch die allgemein interessierte Öffentlichkeit und dürfte für all jene interessant sein, die mit Deutschland und anderen Partnerländern kooperieren wollen.

Dorothee Röseberg (Berlin/Halle) ist Professorin für Kulturwissenschaft und Romanistik sowie Vizepräsidentin der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören fremdsprachliche Kulturwissenschaft sowie Interkulturalitäts- und Fremdheitsforschung (Xenologie). Für ihre Verdienste um die deutsch-französischen Hochschulbeziehungen – unter anderem in Form binationaler und interkultureller Studiengänge – wurde Röseberg 2015 zum „Officier dans l’ordre des Palmes Académiques“ ernannt – und erhielt damit eine der höchsten Auszeichnungen Frankreichs.

Deutsch mit russischer Simultanübersetzung

Eintritt frei

Nähere Informationen auf www.daad.by

Veranstalter: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD), Minsker Staatliche Linguistische Universität

29.10. Dienstag,

19.00 Uhr

Geschichtswerkstatt Leonid Lewin

Ul. Suchaja, 25

Minsk

Die öffentliche Vorführung des Dokumentarfilmes „Ozarichi 1944“

Studierende und Wissenschaftler der Rheinisch-Westfälischen Technischen Universität Aachen (RWTH Aachen) untersuchten zwischen 2003 und 2005 die Hintergründe eines Kriegsverbrechens der deutschen Wehrmacht in Belarus während des Zweiten Weltkrieges.

Als Ergebnis des Projekts, welches in Kooperation mit einer Arbeitsgruppe der Universität Köln und der Belarussischen Staatsuniversität Minsk realisiert wurde, ist der Film „Ozarichi 1944“ gedreht worden. 

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-© Belorusskij gosudarstwennyj muzej istorii Welikoj Otetschestwennoj wojny, Minsk

Die Auswertung umfangreicher Archivmaterialien, Zeitzeugeninterviews und die Recherche an den Orten des Geschehens ermöglichten die präzise Rekonstruktion der Verschleppung von etwa 50.000 Zivilisten durch die Wehrmacht im Frühjahr 1944. Der Film zeichnet ein detailreiches Bild dieses Kriegsverbrechens und gibt erschütternde Einblicke in das Erleben der Opfer und das Handeln der Täter.

Am Ende wird ein Gespräch mit Zeugen des Verbrechens in der Nähe von Ozarichi geführt.

Erstmalig in belarussischer Sprache

Eintritt frei

Veranstalter: Geschichtswerkstatt „Leonid  Lewin“, Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ (IBB)

29.-31.10.

Minsk

Präsentation der belarussischen Übersetzung des Romans von Gregor Sander „Was gewesen wäre“

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-© Goethe-Institut Belarus

Mit der Teilnahme des Autors Gregor Sander und des Übersetzers Alhierd Bacharewitsch

Die Geschichte beginnt heute in einem heruntergekommenen Luxushotel in Budapest. Zu ihrem vierundvierzigsten Geburtstag hat Astrid diesen Kurzurlaub von ihrer neuen Liebe, Paul, geschenkt bekommen. Ein paar Tage ohne ihre Kinder und ohne seine Arbeit. Mit dieser Reise will Paul auch einen Blick in ihre Vergangenheit riskieren - und bekommt mehr zu sehen, als ihm vielleicht lieb ist. Denn diese Geschichte beginnt auch vor fünfundzwanzig Jahren in der DDR auf einer wilden Künstlerparty, als sich Astrid Hals über Kopf in Julius verliebte. Und ganz ist dieser Julius aus ihrem Herzen nie verschwunden. Plötzlich ist alles, wie es nie war.

Gregor Sander verschränkt Vergangenheit und Gegenwart, er erzählt von deutschen Lebensläufen, dass einem fast schwindelig wird. Dabei gelingen ihm zarte Bilder voller Überraschungen. Liebe, Freundschaft, Flucht und Verrat. Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch nicht auf den zweiten, und nicht einmal auf den dritten.

Auf Deutsch mit belarussischer Übersetzung

Eintritt frei

Veranstalter: Goethe-Institut Belarus
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